Dokumentation | 43 min | MiniDV
Mapi Liberia
Im liberianischen Flüchtlingslager Buduburam in Ghana gründet die 22jährige fußballbegeisterte Auslandsstudentin Luci eine Frauenfußballmannschaft. Sie tauft ihr Team Mapi, so wie sie ihren verstorbenen Vater genannt hat.
Buduburam wurde nach Ausbruch des grausamen liberianischen Bürgerkrieges 1990 provisorisch für einige Tausend Menschen errichtet. Zeitweise lebten über 45.000 Menschen im Lager.
Das Leben der Flüchtlinge spielt sich hauptsächlich in den staubigen kleinen Straßen des Lagers ab, da es ihnen verboten ist, außerhalb des Lagers zu arbeiten.
Seit das UN-Flüchtlingshilfswerk 2007 das Lager verlassen hat, ist das Leben besonders hart und die humanitäre Lage hat sich erheblich verschlechtert.
Den von dem Krieg in Liberia traumatisierten Mädchen und Frauen bietet Lucis angebotenes Fußballtraining einen Ausweg aus dem rauen Lageralltag. Zum ersten Mal erleben die Frauen wieder Hoffnung, Freundschaft und Selbstvertrauen.
Auch wenn alle unterschiedliche Lebensläufe haben, verbindet sie doch eines: Sie alle sind durch die liberianischen Bürgerkriege ihrer Heimat, ihrer Familie, ihrer Freunde und ihres früheren Lebens beraubt worden.
Michael Schmitt
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Loraine Blumenthal
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