Drama | 80 min | HD

VOLT

Tarek Ehlail

alt

Autor und Regisseur Tarek Ehlail ist im Saarland geboren und aufgewachsen, an Deutschlands südwestlichster Grenze zu Frankreich. Im Alter von 20 Jahren gehörten ihm zwei Piercingstudios, während er eine erfolgreiche Boxerkarriere verfolgte.
Tarek Ehlails Weg zum Filmemacher war daher eher unüblich. Zunächst drehte der Autodidakt Dokumentarfilme und Musikvideos, bevor er sich an das Drehen und Produzieren von Spielfilmen wagte. Das Arbeiten an „wilden“, „unbändigen“ Filmen wie CHAOSTAGE und GEGENGERADE bedeutete Learning by Doing und hierbei trug er allein die Risiken. Trotz begrenzter Mittel gelang es ihm, zwei aufmerksamkeitserregende und namhaft besetzte Filme zu realisieren, mit Mario Adorf, Moritz Bleibtreu, Wotan Wilke Möhring, Denis Moschitto, Christoph Letkowski, Stipe Erceg, uvm.

In naher Zukunft. Offene Staatsgrenzen sind selbstverständlicher Teil des Lebens, territoriale Barrieren aufgehoben. Umso deutlicher verläuft die Trennlinie zwischen Oben und Unten. Eine staatsübergreifende Exekutive hält die Bewohner einer Transitzone im Zaum: Die Polizeieinheit ist der verlängerte Muskel der Staatsgewalt.

Volt ist Teil dieses Polizeikorps. Während eines Einsatzes ist er derjenige, der eine folgenschwere Tat begeht. Im Zweikampf tötet er den Geflüchteten Hesham im Affekt. Die schicksalhafte Begegnung ist zeugenlos und wird zu Volts Geheimnis.

Der Tote führt zu einer schwierigen Situation in der Transitzone, während das Joch der Schuld, Volt in die Knie presst. Ihn schlaflos durch die nächtlichen Straßen hetzt. Ohne Entkommen. Volts Schuldgefühle treiben ihn in die Nähe von LaBlanche, die Schwester des Toten. Er folgt dem Mädchen. Zuerst als Retter, zuletzt als Freund. Immer als Lügner. LaBlanche, gefangen zwischen Trauer und Wut um ihren toten Bruder, hält Volt für einen Freund ihres Bruders, sie glaubt, einem Gleichgesinnten begegnet zu sein.

Ungebremst und immer tiefer dringt Volt in das schizophrene Leben zweier Welten ein. Tagsüber als Polizist erlebt er, wie seine Einheit in Folge der Tat immer mehr in die Kritik gerät. Nachts bei LaBlanche, wie wenig es eigentlich um das Opfer geht. Und mit jedem Tag weiß Volt weniger, wen er im Spiegel anblickt.

Während sich die Ereignisse immer mehr zuspitzen, wird ihm klar, dass er seine Schuld niemals wird begleichen können. Aber diese Erkenntnis lässt ihn die Wahl treffen, auf welche Seite er gehört. Er will gestehen, doch der Polizeiapparat ist bereits zu sehr unter Feuer und so wird seine Tat unter den Tisch gekehrt. Ein Toter kann keinen Ausnahmezustand rechtfertigen. Doch Volt lässt sich nicht mehr aufhalten.

Produzent:
augenschein Filmproduktion
Koproduzent:
Les Films D'Antoine
Sender:
Saarländischer Rundfunk
ARTE G.E.I.E.
SWR
Verleih:
Farbfilm
Förderung:
Film- und Medienstiftung NRW
Saarland Medien
FFA/CNC Minitraité
DFFF
Drehbuch:
Tarek Ehlail
Regie:
Tarek Ehlail
Produzent:
Jonas Katzenstein
Maximilian Leo
Antoine Simkine
Redaktion:
Christian Bauer
Barbara Häbe
Stefanie Groß
Darsteller:
Benno Fürmann
Sascha Alexander Gersak
Ayo
Denis Moschitto
Kida Khodr Ramadan
Anna Bederke
Tony Harrisson Mpoudja
Surho Sugaipov
Stipe Erceg
André M. Hennicke
Drehbuch:
Tarek Ehlail
Regie:
Tarek Ehlail
Produzent:
Jonas Katzenstein
Maximilian Leo
Antoine Simkine
Darsteller:
Benno Fürmann
Sascha Alexander Gersak
Ayo
Denis Moschitto
Kida Khodr Ramadan
Anna Bederke
Tony Harrisson Mpoudja
Surho Sugaipov
Stipe Erceg
André M. Hennicke
Kamera:
Mathias Prause
Szenenbild:
Alexander Wunderlich
Kostüm:
Nicole Hutmacher
Maske:
Kitty Kratschke
Marcus Michael
Prod. Leitung:
Sophie Stäglich
Herst. Leitung:
Philipp Stendebach
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